Leichte Schäden bei Erdbeben in Norditalien

Italien – Am Freitagmorgen hat sich im Norden von Italien ein moderates Erdbeben ereignet, das ein paar kleinere Schäden verursachte. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben des INGV im Süden der Region Emilia-Romagna. Das Beben erreichte demnach Magnitude 4.0 und sein Hypozentrum lag in rund 8 Kilometern Tiefe.
In umliegenden Gemeinden war das Erdbeben deutlich spürbar. Öffentliche Gebäude wurden evakuiert. An einigen Schulen wurde der Unterricht für den Rest des Tages ausgesetzt, um die Gebäude auf mögliche Schäden zu untersuchen. Auswertungen der Feuerwehr zeigten, dass es an einer Schule zu Rissbildung im Mauerwerk kam. Es soll sich aber nicht um gravierende Schäden handeln, sodass der Schulbetrieb normal fortgeführt werden kann. Ernster soll die Situation in einer historischen Kirche sein, wo sich größere Risse in einem Seitenflügel bildeten. Verletzt wurde durch das Erdbeben niemand. Es gab keine größeren Nachbeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 08:21 Uhr

Magnitude: 4.0

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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