Mehrere Erdbeben erschüttern Bosnien und Montenegro

Bosnien-Herzegowina . Zwei leichte Erdbeben haben am Samstagvormittag die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina getroffen. Die Epizentren beider Beben lagen wenige Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum von Sarajevo. Das erste Beben ereignete sich um 8:55 Uhr und erreichte nach Angaben des Bosnischen Erdbebendienstes Magnitude 3.1. Der Herd lag in drei Kilometern Tiefe. Es wurde maximal Intensität IV registriert. Bewohner von Sarajevo sprechen von einem kurzen aber deutlichen Stoß.
Exakt zwei Stunden später, um 10:55 Uhr, folgte das zweite etwas schwächere Erdbeben. Dieses erreichte nach ersten Angaben Magnitude 2.8.

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Meldungen über Schäden infolge der Erdbeben gibt es bisher nicht und sind bei dieser Magnitude auch nicht zu erwarten.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 08:55 und 10:55 Uhr

Magnitude: 3.1 und 2.8

Tiefe: ca, 3 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Bereits in der vergangenen Nacht wurden Teile des Balkans von einem moderaten Erdbeben getroffen. Das Epizentrum lag dabei im Westen von Montenegro nahe der Grenze zu Kroatien (Region Dubrovnik). Der Erdbebendienst in Podgorica gibt es mit Magnitude 4.0 an. Ausländische Erdbebendienste gehen auf bis zu Magnitude 4.6 hoch. Die Erschütterungen waren entlang der Adria-Küste bis ins kroatische Split zu spüren. Auch in mehreren Städten in Bosnien-Herzegowina wurden die Ausläufer wahrgenommen, unter anderem auch in Teilen von Montenegro. Über Schäden in der Epizentralregion ist nichts bekannt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 00:39 Uhr

Magnitude: 4.0

Tiefe: ca, 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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