USA – Vor der Küste von Nordkalifornien hat sich am Donnerstagnachmittag ein schweres Erdbeben ereignet. Nach ersten Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte es Magnitude 6.8. Das Epizentrum lag an der Mendocino Störung, knapp 160 Kilometer westlich der Stadt Ferndale. Dort und in weiten Teilen Nordkaliforniens, sowie in Teilen von Oregon war das Beben deutlich, aber mit geringer Intensität spürbar. Betroffen ist unter anderem auch der Großraum San Francisco. Bewohner meldeten dem USGS eine geringe Intensität.
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Aufgrund der Distanz zur Küste muss nicht mit größeren Schäden gerechnet werden.
Die Mendocino-Störungszone bildet die südliche Grenze der Juan de Fuca Platte zur Pazifischen Platte. Es handelt sich um eine horizontale Verschiebung mit hoher seismischer Aktivität. Tsunami-Gefahr besteht entsprechend nicht.

Es handelt sich um eines der stärksten Erdbeben der Mendocino Störung seit mehreren Jahrzehnten. Im Jahr 1994 hatte es dort ein Erdbeben der Stärke 7.0 gegeben, welches ohne Folgen blieb.

Update 16:20 Uhr
Das USGS hat das Beben nachträglich auf Magnitude 6.5 nach unten korrigiert.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15:50 Uhr

Magnitude: 6.5

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).