Griechenland – Die griechische Hafenstadt Patras wurde am Montag von einem starken Erdbeben getroffen. Wie der Erdbebendienst in Athen mitteilte, erreichte das Erdbeben Magnitude 4.6. Sein Herd lag in nur vier Kilometern. In Patras, das rund 10 Kilometer südlich vom Epizentrum liegt, wurden die Erschütterungen stark verspürt. Es war eines der stärksten Beben, die dort in den letzten Monaten registriert wurden. Viele Menschen gingen aus Angst auf die Straßen. Mehrere Schulen wurden kurzzeitig evakuiert. Wie Medien berichten, kam es zu kleineren Schäden am Verputz mehrerer Gebäude Patras. Strukturelle Schäden wurden dort und in umliegenden Gemeinden bisher nicht festgestellt.

Patras liegt am Nordrand der Peloponnes-Halbinsel. Dort verläuft eine sehr aktive Störungszone, an der es häufig zu Erdbeben kommt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:53 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 4 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).