Pacific Northwest: Slow-Slip Event auf Ansage

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USA / Kanada: Im US-Bundesstaat Washington registrierte das Pacific Northwest Seismic Network (PNSN) den Beginn eines neuen Slow-Slip Erdbebens (SSE) an der Cascadia Subduktionszone. Bereits Ende Januar hatten die Forscher bekannt gegeben, dass es im Februar wahrscheinlich das nächste SSE geben wird, nachdem frühere SSEs ebenfalls in regelmäßigen Abständen aufgetreten sind.
Die zugehörigen Bewegungen in der unteren Erdkruste werden zur Zeit im Osten der Olympia-Halbinsel (westlich von Seattle) registriert. Es wird erwartet, dass sich die Bewegungen, die für Anwohner nicht spürbar sind, obwohl eine hohe Energiemenge freigesetzt wird, nach Norden oder Süden entlang der Subduktionszone ausbreitet.

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Pünktlich zum Aufleben des SSEs kam es bei Seattle auch zu einem normalen Erdbeben, das rund um den Puget Sound deutlich verspürt wurde. Es erreichte nach Angaben des PNSN Magnitude 4.2 und trat in 17 Kilometern Tiefe auf und damit deutlich oberhalb der Subduktionszone, sodass ein Zusammenhang mit dem SSE zunächst unwahrscheinlich scheint.
Schäden infolge des Bebens sind nicht zu erwarten. Die Erschütterungen wurden auch noch im Süden von Vancouver Island verspürt.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 23. Februar, 05:59 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 17 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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    Die Slow-Slip Erdbeben im Nordwesten der USA und in British Colombia gehören zu den am besten erforschten, obwohl auch hier die Ursache dieser Erdbeben unklar ist.
    Sie treten in etwa 50 Kilometern Tiefe auf. Dort wo sich die kleine Juan-de-Fuca Platte unter die Nordamerikanische Platte schiebt. Es sind viele tausend Ereignisse, die innerhalb weniger Wochen registriert werden und sich vom Startpunkt aus langsam entlang der gesamten Subduktionszone ausbreiten. Auch wenn es niemand merkt: Dabei bewegten sich die Platten um mehrere Zentimeter. Ein Vorgang, der normalerweise bei einem größeren Erdbeben passiert, das stark genug ist um Schäden zu verursachen.

    Es wird vermutet, dass den meisten schweren Erdbeben an Subduktionszonen, die zu Tsunamis führen, SSE vorausgehen. Nachweislich hatte das Tohoku-Beben im Jahr 2011 diese als Vorläufer. Durch die Bewegungen in etwa 40 bis 50 Kilometern Tiefe erhöht sich schlagartig der Druck auf den oberen Teil der Plattengrenze. Kommt es an dieser Stelle zum Bruch werden die seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten aufgehäuften Spannungen schlagartig frei. So wie es 2011 in Japan und 2004 vor der Küste von Sumatra passierte. An der Cascadia-Subduktionszon war es zuletzt im Jahr 1700 der Fall.

    Slow-Slip Ereignisse gelten dort als berechenbar, denn sie treten etwa alle 14 Monate auf, zuletzt im Dezember 2015 und Januar 2016. Dabei begann das SSE im Bereich von Vancouver Island und bewegte sich weiter nach Süden und stoppte etwa dort, wo das diesjährige seinen Anfang nahm.

    Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

    Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 17. Februar

    Magnitude: Slow-Slip Event

    Tiefe: ca 50 km

    Spürbar: nein

    Schäden erwartet: nein

    Opfer erwartet: nein

    Ursprung: tektonisch

    Tsunami-Gefahr: nein

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