Antigua und Barbuda – Ein starkes Erdbeben hat am frühen Ostermontag zahlreiche karibische Inselstaaten erschüttert. Das Epizentrum lag rund 60 Kilometer östlich von Antigua und Barbuda im Atlantischen Ozean. Das Geforschungszentrum Potsdam registrierte zunächst Magnitude 5.6. Das Seismologische Observatorium der Westindischen Insel gibt Magnitude 5.8 an. Vor der Küste von Antigua und Barbuda wurden bereits in den vergangenen Tagen mehrere kleine bis moderate Erdbeben registriert.
Die Erschütterungen waren deutlich auf Antigua und Barbuda zu spüren. Martinique, Dominica, St. Kitts und Nevis, Anguilla und Guadeloupe waren ebenfalls betroffen. Mit größeren Schäden infolge des Bebens muss nicht gerechnet werden, da das Epizentrum weit vor der Küste lag. Tsunami-Gefahr besteht nicht.

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Zeugenmeldungen
Saint John’s (Antigua und Barbuda)
kurzes Zittern, dann deutlicher Stoß, eine Stunde später leichtes Nachbeben (Intensität IV)

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17. April, 07:23 Uhr

Magnitude: 5.8

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).