USA – Vor der Inselgruppe der Aleuten im Westen des Bundesstaates Alaska hat sich am Montagabend ein schweres Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte es Magnitude 6.4. Das Epizentrum lag vor der Küste der nahezu unbesiedelten Andreanof-Inseln, rund 160 Kilometer südwestlich des Ortes Adak, der westlichsten Gemeinde der USA.

Eine Tsunami-Warnung wurde zunächst nicht herausgegeben. Potentiell betroffene Küsten sind unbesiedelt, somit drohen keine Schäden.
Bereits in den letzten Stunden hat es an gleicher Stelle zwei starke Erdbeben gegeben, die Magnitude 5.7 und 5.9 erreichten. Kleinere Beben gingen in den letzten Tagen voraus.

An den Andreanof-Inseln kommt es, wie am gesamten Aleuten-Bogen, immer wieder (häufig mehrmals im Jahr) zu teils schweren Erdbeben.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:00 Uhr

Magnitude: 6.4

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr:

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).