Erdbeben im Süden von Maharashtra

Indien – Ein verhältnismäßig starkes Beben hat am Samstagabend den Süden von Indien getroffen. Das Epizentrum lag im Süden des Bundesstaates Maharashtra. Nach Angaben des Erdbebendienstes in Neu-Delhi erreichte es Magnitude 4.8. Demnach traf das Erdbeben eine relativ dünn besiedelte Region in der Nähe des Chandoli Stausees, etwa 240 Kilometer südlich der Regionalhauptstadt Mumbai.
Die Erschütterungen waren rund um das Epizentrum stark zu spüren. Auch in der Großstadt Kolhapur waren die Auswirkungen zu spüren.
Erdbeben in Maharashtra sind vergleichsweise selten. Moderate Beben in der jüngeren Vergangenheit haben häufig zu teils größeren Schäden geführt. Einige der Beben dort werden mit den Stauseen der Region in Verbindung gebracht. So zum Beispiel das tödliche Koyna-Erdbeben 1967. Die Chandoli-Region gehört dabei zu den Erdbebenhotspots der Region. Zuletzt kam es im Herbst 2016 zu mehreren spürbaren Beben. Ein größerer Schwarm, der Schäden verursacht hat, ereignete sich im Jahr 2007.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 3. Juni, 20:14 Uhr

Magnitude: 4.8

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung:

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.