Erdbeben auf Java beschädigt dutzende Gebäude

Indonesien – Auf der dicht besiedelten Hauptinsel Java im Süden des Archipels hat am Dienstag ein leichtes Erdbeben viele Menschen erschreckt. Das Epizentrum des Bebens lag im Westen der Großstadt Garut am Hang des Vulkans Guntur. Nach Angaben des Indonesischen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 3.7. Der Erdbebenherd lag in nur wenigen Kilometern Tiefe.


Nach Zeugenangaben waren die Erschütterungen rund um das Epizentrum stark (Intensität V) zu spüren. Die Auswirkungen reichten auch bis in die Metropolregion Badung. Durch die Erschütterungen kam es zu teils größeren Schäden an dutzenden Gebäuden in der Epizentralregion. Wie der Katastrophenschutz berichtet kam es zu Rissbildung und anderen oberflächlichen Schäden in mindestens 47 Wohnhäusern. An sieben Häusern und einer Moschee stürzten Decken und Wände teilweise ein, sodass die Bewohner evakuiert werden mussten. Kleinere Hangrutsche haben zudem Straßen blockiert. Meldungen über Verletzte liegen nicht vor. Bereits am Montag hat ein kleineres Erdbeben mit Magnitude 2.6 viele Menschen rund um das Epizentrum aufgeschreckt, aber keine Schäden verursacht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 18. Juli, 07:58 Uhr

Magnitude: 3.7

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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