Schweiz – Weite Teile des Landes sind am Samstagvormittag von einem moderaten Erdbeben getroffen worden. Das Epizentrum lag im Kandon Waadt, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilt. Demnach erreichte das Erdbeben eine Stärke von 4.2. Rund um das Epizentrum, das rund 35 Kilometer östlich von Lausanne an der Grenze zu Freiburg liegt, waren die Erschütterungen stark zu spüren. Kleinere Schäden seien dabei möglich.
Auch in anderen Landesteilen, darunter rund um die Hauptstadt Bern, haben viele Anwohner das Erdbeben wahrgenommen. Viele sprechen von einem recht kräftigen Erdbeben.

Zuletzt hat ein Erdbeben der Stärke 4.6 im März diesen Jahres weite Landesteile erschüttert und leichte Schäden verursacht.

Aus Deutschland gibt es zur Zeit keine Meldungen, dass dieses Erdbeben wahrgenommen wurde. Die nächst gelegene deutsche Stadt Lörrach liegt rund 125 Kilometer vom Epizentrum entfernt.

Update 11:38 Uhr:
Bisher gab es 9 Nachbeben über Stärke 1.2. Das bisher stärkste um 11:29 Uhr erreichte Magnitude 2,6 und war in den umliegenden Orten spürbar.

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Zeugenmeldungen
Montreux (Waadt)
Das Haut hat vibriert, alles hat geschüttelt, kleinere Gegenstände sind umgefallen. (Intensität IV)

Leissingen (Bern)
10.10Uhr, drittes Stockwerk, Dauer 3 bis 5 Sekunden… (Intensität IV)

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 1. Juli, 10:10 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: wahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).