Schweres Erdbeben erschüttert Kommandeurinseln

Russland – Die russische Region Kamtschatka und vorgelagerte Inseln wurden in der Nacht von einem schweren Erdbeben getroffen. Nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes erreichte es Stärke 7.7. Die Erschütterungen waren sowohl auf den dünn besiedelten Kommandeurinseln, nahe denen das Epizentrum lag, als auch auf dem russischen Festland deutlich spürbar. Zunächst wurde eine Tsunami-Warnung für mehrere Pazifikstaaten herausgegeben. Diese wurde zwei Stunden später bereits aufgehoben, nachdem ein Tsunami mit einer höhe von wenigen Zentimetern in Alaska gemessen wurde. Da es sich um ein Strike-Slip Erdbeben handelt, hat kein großes Risiko bestanden. Durch horizontale Verschiebungen werden in der Regel keine nennenswerten Tsunamis ausgelöst. Es folgten mehrere teils starke Nachbeben. Das stärkste erreichte nach GFZ-Angaben um 3:51 Uhr Magnitude 6.1.
Bereits am Mittag hat es ein folgenloses Erdbeben der Stärke 6.3 gegeben.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 1:34 Uhr

Magnitude: 7.7

Tiefe: 11.7km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: Kamtschatka und Alaska

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Lukas Rentz

Lukas ist 19 und macht voraussichtlich 2018 sein Abitur an einem Gymnasium in Alzey. Anschließend soll ein Geologie-Studium folgen.