Erdbeben in Peru fordert Opfer

Peru – Bei einem starken Erdbeben im Süden des Landes ist am Freitagabend (11.) mindestens eine Person ums Leben gekommen. Wie die Peruanische Erdbebenbehörde registrierte, ereignete sich das Beben vor der Küste der Region Arequipa. Es erreichte demnach Magnitude 6.0. Das United States Geological Survey (USGS) gibt Magnitude 5.6 an.
In Arequipa und Nachbarregionen waren die Erschütterungen deutlich bis stark zu spüren. Nach Informationen des Zivilschutzes hat das Beben zu mehreren Erdrutschen geführt. Dabei sei ein 28-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen, dessen Fahrzeug von Gesteinsbrocken getroffen wurde. Zwei Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Dutzende Menschen sind durch Erdrutsche auf blockierten Straßen eingeschlossen worden und mussten teilweise per Hubschrauber gerettet werden. Über Schäden an Gebäuden gibt es bislang noch keine Daten.

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Erst vor drei Wochen hat ein ähnlich starkes Erdbeben (M6.3) die Region erschüttert, ebenfalls viele Erdrutsche ausgelöst und mindestens einer Person das Leben gekostet.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 23:45 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 44 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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