Bassum – Im Grenzbereich der niedersächsischen Städte Bassum und Syke hat sich am Sonntagmorgen ein kleines Erdbeben ereignet. Wahrscheinlich als Folge der dortigen Erdgasförderung bebte die Erde um 06:02 Uhr. Nach Angaben des Überwachungsnetzes seis-info erreichte das Erdbeben Magnitude 1.8. Das Epizentrum lag im äußersten Norden von Bassum im Ortsteil Nordwohlde (Ortschaft Gräfinghausen), rund 18 Kilometer südlich vom Stadtzentrum von Bremen. Meldungen über Spürbarkeit liegen uns nicht vor. Messungen der Schwinggeschwindigkeit, die auf die spürbare Intensität schließen lassen, gibt es in der direkten Umgebung des Epizentrums nicht. Beben dieser Stärke können in der Regel leicht verspürt werden. Mit Schäden ist nicht zu rechnen.
Es ist das sechste in diesem Jahr in Niedersachsen registrierte Erdbeben und gleichzeitig die sechste betroffene Gemeinde. Zuvor wurden seit Januar kleine Erdbeben in Langwedel (M2.2), Syke (M1.9), Emstek (M2.3), Sottrum (M1.4) und Uchte (M1.3) erfasst.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 06:02 Uhr

Magnitude: 1.8

Tiefe:

Spürbar: wahrscheinlich

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Erdgasförderung)

Tsunami-Gefahr: nein

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).