Aying – Südöstlich von München hat sich in der Nacht zum Freitag ein leichtes Erdbeben ereignet, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien registrierte. Das Epizentrum lag demnach nördlich der Gemeinde Aying im Höhenkirchener Forst, etwa 21 Kilometer vom Münchener Stadtzentrum entfernt. Demnach erreichte das Beben Magnitude 2.1. Zunächst wird die Herdtiefe mit einem Kilometer angegeben. Daten vom Bayrischen Erdbebendienst liegen noch nicht vor.

Wir haben bislang keine Meldungen von Zeugen erhalten, die dieses Erdbeben gespürt haben. Sollten die Angaben der ZAMG sich bestätigen, sollte das Beben rund um das Epizentrum vereinzelt zu spüren gewesen sein.
Südöstlich von München hat es Ende vergangenen Jahres mehrere kleine Erdbeben gegeben, die vermutlich durch Geothermie-Anlagen ausgelöst wurden. Zum Ursprung des aktuellen Bebens gibt es noch keine Infos. Drei Kilometer vom mutmaßlichen Epizentrum entfernt befindet sich die Geothermieanlage Dürrnhaar.
Bereits am 23. Dezember hat es bei Aying ein Beben der Stärke 1.8 gegeben, laut ZAMG.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 03:09 Uhr

Magnitude: 2.1

Tiefe: 1 km

Spürbar: wahrscheinlich

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung:

Tsunami-Gefahr: nein

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).