Verletzte und schwere Schäden: Erdbeben erschüttert Nordwesten des Iran

Iran – Zahlreiche Gebäude wurden zerstört und mehrere Menschen verletzt, als in der Nacht zum Montag ein moderates Erdbeben die iranische Region Ost-Aserbaidschan im Nordwesten des Landes getroffen hat. Nach Angaben der iranischen Erdbebenbehörde erreichte das Beben Magnitude 4.9. Der Herd lag in einer Tiefe von rund 6 Kilometern. Betroffen waren die Dörfer zwischen der Regionalhauptstadt Täbris und der Nachbarprovinz Ardabil. Wie der Rote Halbmond mitteilte, kam es im mehreren Dörfern zu teils schweren Schäden. Mindestens 150 Gebäude seien nach ersten Schätzungen zerstört worden. Überwiegend werden eingestürzte Wände und Dächer gemeldet. In vielen weiteren Gebäuden bildeten sich Risse. Durch einstürzende Gebäudeteile sind mindestens 10 Menschen verletzt worden und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.
Für betroffene Menschen wurden Lebensmittelpakete und andere Hilfsgüter bereitgestellt. Rund 20 Nachbeben sind bereits aufgezeichnet worden. Mit maximal Magnitude 2.8 waren diese allerdings relativ schwach und hatten keine weiteren Auswirkungen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 01:14 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe: 6 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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