Erdbeben im Südosten von Spanien

Spanien – Durch ein Erdbeben moderater Stärke hat es am Montagvormittag in der spanischen Stadt Caudete kleinere Schäden gegeben. Nach Angaben des Spanischen Geologieinstituts (IGN) lag das Epizentrum unmittelbar östlich der Stadt in der Provinz Albacete (Region Castilla-La Mancha). Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.0. Die Erschütterungen waren in Caudete deutlich zu spüren, laut IGN wurde Intensität V erreicht. Zahlreiche Menschen wurden durch das Erdbeben verängstigt und haben ihre Häuser verlassen. Einige wählten den Notruf.
Nach ersten Auswertungen kam es durch das Erdbeben zu Schäden an einigen Gebäuden. In mehreren Wohnhäusern bildeten sich kleine Risse in Wänden und Fensterscheiben.

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Stärker betroffen waren zwei Schulgebäude. In einer kam es zum teilweisen Einsturz der Decke einer Sporthalle. In der zweiten bildete sich ein Riss in der Fassade. Beide Schulen wurden zunächst evakuiert, damit die Sicherheit der Gebäude überprüft werden kann. Auch ein Kindergarten ist vom Erdbeben betroffen.
Meldungen über Verletzte gibt es bislang nicht. Die Feuerwehr der Stadt ist weiterhin im Einsatz, um allen Notrufen nachzugehen. Zudem werden alle öffentlichen Gebäude auf mögliche Schäden untersucht.
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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 09:47 Uhr

Magnitude: 4.0

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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