Erdbeben verursacht Schäden in Sud-Kivu

Kongo – Nahe der Großstadt Bukavu an der Grenze der Demokratischen Republik Kongo zum Nachbarstaat Ruanda hat sich am späten Donnerstagabend ein moderates Erdbeben ereignet. Das United States Geological Survey (USGS) gibt das Erdbeben mit Magnitude 5.0 an. Das Vulkanobservatorium in Goma unterstützt diese Auswertung. Das Epizentrum lag rund 30 Kilometer südwestlich von Bukavu nahe des Ortes Walunga. Wie die lokale Rundfunkanstalt Radio Maendeleo berichtet, hat das Erdbeben dort zu teils schweren geführt. Dutzende Gebäude, vor allem Schulen und Kirchen, sind betroffen. Mehrere Gebäude sind eingestürzt. Zu den am schwersten betroffenen Bauwerken zählt die Pfarrerei St. Johannes, wo Wände und Decken eingestürzt sind.

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Auch die Pfarrerei des Nachbarortes Burhale ist vom Erdbeben zerstört worden.
Meldungen über Verletzte gibt es zur Zeit nicht. Die Erschütterungen waren auch in weiten Teilen von Ruanda und Burundi zu spüren, darunter in den Hauptstädten Kigali und Bujumbura. Meldungen über Schäden gibt es von dort allerdings nicht.

In den vergangenen Jahren haben mehrere moderate Erdbeben die Grenzregion der drei Länder getroffen. Besonders folgenschwer war das Beben Ende September 2016 in der burundischen Region Cibitoke. Dort und in Bukavu kamen durch das Beben insgesamt sieben Menschen ums Leben, 84 wurden verletzt. Es erreichte Magnitude 4.8.
Nur einen Monat später traf ein ähnlich starkes Erdbeben den Westen Ruandas und zerstörte dort zahlreiche Gebäude.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 30. November, 22:48 Uhr

Magnitude: 5,0

Tiefe:

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Unwahrscheinlich

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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