Starkes Nachbeben erschüttert Iran und Irak

Iran – In der Grenzregion von Iran und Irak hat sich am Montagnachmittag ein starkes Nachbeben ereignet. Es ist die Region betroffen, in der vor einem Monat ein Erdbeben der Stärke 7.3 über 500 Menschen das Leben gekostet hat. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Nachbeben, das eines der bislang stärksten Nachbeben der Sequenz war, Magnitude 5.4. Mit Magnitude 6.0 gibt der Iranische Erdbebendienst eine deutlich höhere Stärke an. Das Epizentrum lag nahe der Irakischen Stadt Darbandikhan. Die Erschütterungen waren auch in der Irakischen Hauptstadt Bagdad und mehreren westlichen Provinzen des Iran zu spüren. In der Epizentralregionen muss mit neuen Schäden gerechnet werden. Besonders Gebäude, die beim Hauptbeben Schäden erlitten haben, könnten nun eingestürzt sein.

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Update 12. Dezember
Wie die Nachrichtenseite kurdistan24 berichtet, kam es infolge des Erdbebens auf irakischer Seite der Grenze zu einigen Schäden und Verletzungen. Zahlreiche Gebäude, die bereits beim Hauptbeben Schäden erlitten haben, seien nun eingestürzt. Mindestens neun Menschen erlitten beim neuen Beben Verletzungen und mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Insgesamt wurden 50 Personen in Krankenhäuser eingeliefert, überwiegend mit Symptomen psychischer Belastung.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15:09 Uhr

Magnitude: 5,4

Tiefe:

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Unwahrscheinlich

Ursprung: Tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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