Moderates Erdbeben in Friaul

Italien – In der Grenzregion von Italien und Österreich hat sich am Freitagabend ein moderates Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien erreichte das Beben Magnitude 4.1. Der Italienische Erdbebendienst (INGV) gibt das Beben mit Magnitude 3.8 an. Demnach liegt die Herdtiefe bei rund 8 Kilometern. Das Epizentrum wird auf italienischer Seite der Grenze in der Region Friaul lokalisiert und liegt demnach nahe des Ortes Tolmezzo, rund 15 Kilometer von der Grenze entfernt. Die Erschütterungen waren in umliegenden Alpentälern deutlich zu spüren. Ebenso in mehreren Städten von Kärnten und Tirol, darunter Villach und Lienz.
In der Nähe des Epizentrums sind kleinere Schäden nicht auszuschließen.

Friaul gehört zu den aktivsten Erdbebengebieten in den Alpen. Dort haben in der Vergangenheit häufig schwere Erdbeben zu Todesopfern geführt. Zuletzt trat ein solches Beben mit Magnitude 6.5 im Jahr 1976 auf.

Erst vor wenigen Tagen hat ein ähnlich starkes Erdbeben das benachbarte Slowenien getroffen. Auch dieses war in Teilen von Kärnten zu spüren. Größere Auswirkungen hatte vor zwei Tagen ein Beben mit Magnitude 3.9 im Bundesland Vorarlberg, das mehrere Gebäude beschädigte und auch in Teilen von Süddeutschland zu spüren war.

Zeugenmeldungen
Hermagor (Kärnten)
2. Stockwerk
Dachgeschoss (Intensität IV)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 18:39 Uhr

Magnitude: 4.1

Tiefe: 11 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

 

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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