Starkes Erdbeben vor der Küste Kaliforniens

USA – Im Norden von Kalifornien war am Donnerstag ein starkes Erdbeben zu spüren. Das Epizentrum des Bebens lag nach Lokalisierungen des United States Geological Survey (USGS) vor der Küste des Bundesstaates. Demnach erreichte das Beben Magnitude 5.8. Zunächst wurde Magnitude 6.1 angegeben. Die Erschütterungen waren im Küstenbereich, der sich rund 200 Kilometer vom Epizentrum entfernt befindet, schwach zu spüren, vor allem rund um die Stadt Eureka. Mit Schäden ist entsprechend nicht zu rechnen.

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Das Erdbeben geht auf die Mendocino-Störung zurück. Dabei handelt es sich im eine große horizontale Störung (strike-slip), die die südliche Grenze der kleinen Juan-de-Fuca-Platte bildet. An dieser Störungszone kommt es häufig zu moderaten bis starken Erdbeben, die aber nur in Ausnahmefällen gefährlich werden. Durch den horizontalen Bewegungssinn besteht keine Tsunami-Gefahr.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17:39 Uhr

Magnitude: 5.8

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.