Erdbeben im Süden der Emilia-Romagna

Italien – In Teilen der Italienischen Regionen Emilia-Romagna und Toskana hat ein moderates Erdbeben am späten Montagabend viele Menschen in Panik versetzt. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des INGV nahe des Ortes Santa Sofia in der Provinz Forli-Cesana. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 3.9. Der Herd lag in rund 8 Kilometern Tiefe.
In zahlreichen Städten der Umgebung waren die Erschütterungen zu spüren, unter anderem in Forli, Florenz und Bologna, wo einige Menschen aus Angst aus ihren Häusern gekommen sind. Auch San Marino war vom Erdbeben betroffen. Bis zum Morgen wurden aus keiner Region irgendwelche Schäden gemeldet. Es wurde lediglich ein Nachbeben (M1.1) registriert.
Bereits am 22. Februar hat es nahe Santa Sofia ein kleines Erdbeben mit Magnitude 2 gegeben.

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Santa Sofia wurde zuletzt im Jahr 1918 vom einem schweren Erdbeben getroffen. Dieses erreichte damals Magnitude 5.8, zerstörte Teile des Ortes und umliegender Gemeinden und führte zum Tod von mindestens 20 Menschen. Auch in den Jahren 1911 und 1919 hat es in der Region schwere Erdbeben gegeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. März, 22:50 Uhr

Magnitude: 3,9

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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