Erdbebenserie im Süden von Kreta

Griechenland – Zahlreiche Orte auf der griechischen Insel Kreta wurden am Samstagabend von einer Erdbebenserie erschüttert. Das Epizentrum der Erdbeben lag nahe der Stadt Matala an der Südküste. Insgesamt hat der Erdbebendienst der Universität Athen bisher sieben Erdbeben binnen weniger Stunden registriert. Das stärkste um 21:01 Uhr MESZ (22:01 Uhr Ortszeit) erreichte demnach Magnitude 3.8. Die Erschütterungen waren besonders zwischen Matala und Mires deutlich zu spüren.
Zuvor erreichten Erdbeben um 19:50 Uhr und 20:27 Uhr Magnitude 3.0, bzw. Magnitude 3.2. Die Herdtiefe aller registrierten Erdbeben lag bei rund 10 Kilometern, konnte allerdings bisher nicht genau bestimmt werden. Mutmaßlich gehen die Beben auf eine lokale Störungszone zwischen der Küste von Matala und der vorgelagerten Insel Paximadia zurück.
Schäden infolge der Erschütterungen sind zunächst nicht zu erwarten. Kleinere Steinschläge sind besonders in den Bergen denkbar. Tsunami-Gefahr besteht nicht.

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Update 1. April, 08:48 Uhr
In der vergangenen Nacht ist es zu weiteren Erdbeben vor Matala gekommen. Die Behörden in Athen registrierten bislang nun insgesamt 13 Beben. Die drei stärksten der vergangenen Nacht bzw. des Morgens erreichten demnach 3.7 (2x) und 3.5. Die Erschütterungen waren erneut besonders entlang der nächsten Küsten zu spüren. Zu Schäden ist es nach ersten Angaben nicht gekommen.

Zeugenmeldungen
Pitsidia
Gerade eben um 22.01 Ortszeit. Heftiges schütteln des Hauses mit einem dumpfen Schlag. Das Haus ist sehr massiv gebaut. (Intensität IV)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 31. März

Magnitude: bis 3.8

Tiefe: ca 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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