Moderates Erdbeben erschüttert Rumänien

Rumänien – Ein moderates Erdbeben in der Vrancea Seismic Zone hat am Mittwoch weite Teile von Rumänien und angrenzender Regionen erschüttert. Nach vorläufigen Angaben des Rumänischen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 4.6. das Epizentrum lag rund 160 Kilometer nördlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest, wo die Erschütterungen deutlich zu spüren waren. Ebenso in anderen Städten des Landes wie Buzau und Galati. Auch im Norden von Bulgarien, sowie in Moldawien, dort u.a. in der Hauptstadt Chisinau, wurden leichte Erschütterungen verspürt.
Aufgrund der für Erdbeben in der Vrancea-Region üblichen Tiefe von rund 140 Kilometern war die Intensität des Bebens überwiegend gering. Entsprechend muss nicht mit Schäden gerechnet werden. Es ist eines der stärksten Erdbeben in Rumänien in den vergangenen Monaten.

Die Vrancea Seismic Zone ist eines der aktivsten Erdbebengebiete Europas. An einer ehemaligen Subduktionszone kommt es dort in rund 100 Kilometern Tiefe innerhalb der subduzierten ozeanischen Kruste immer wieder zu teils schweren Erdbeben. Allein seit dem Jahr 1800 wurden acht Erdbeben über Magnitude 7 registriert, die umliegenden Städten, u.a. Bukarest, immer wieder schwere Schäden zugefügt haben. Zuletzt hat es im Jahr 1990 ein solches Erdbeben gegeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11:24 Uhr

Magnitude: 4,6

Tiefe: 140 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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