Starkes Erdbeben im Süden Japans

Japan – Vor der Küste der Ryukyu-Inselgruppe im äußersten Südwesten von Japan ist am Donnerstag ein starkes Erdbeben aufgetreten. Nach vorläufigen Auswertungen der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) erreichte das Beben Magnitude 5.7. Das Epizentrum lag demnach südlich der Insel Iriomote, rund 200 Kilometer östlich von Taiwan. Dabei wurde auf Iriomote Intensität 5- auf der japanischen Shindo-Skala registriert. Kleinere Schäden können bei dieser Intensität auftreten. Große Auswirkungen sind allerdings nicht zu erwarten. Auch auf mehreren Nachbarinseln waren die Erschütterungen zu spüren. Tsunami-Gefahr besteht aufgrund der zu geringen Magnitude nicht.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14:42 Uhr

Magnitude: 5.7

Tiefe: 20 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Die Intensität von Erdbeben in Japan wird mit der Shindo-Skala beschrieben und basiert auf der gemessenen Bodenbeschleunigung. Die Skala reicht von 1 bis 7 mit Untergliederung in „Upper“ (+) und „Lower“ (-) der Werte 5 und 6. In der Regel kann ab einem Wert von 5- mit ersten kleineren Schäden an Gebäuden gerechnet werden. Größere Schäden treten ab 6- auf. Der höchste Wert 7 auf der Skala beschreibt meist schwere Zerstörungen und wurde in den vergangenen Jahren nur zweimal erreicht: Beim Tohoku-Erdbeben (M9.1) 2011 und beim Kumamoto-Erdbeben (M7.3) 2016.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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