Erdbeben erschüttert Quito

Ecuador – Ein Erdbeben hat am Montagabend (Ortszeit) zahlreiche Menschen in der Ecuadorianischen Hauptstadt Quito in Angst versetzt. Nach Angaben des Geophysikalischen Instituts lag das Epizentrum am Westrand der Stadt innerhalb der Caldera des Vulkans Guagua Pichincha. Demnach erreichte das Beben Magnitude 4.2 und hatte eine Herdtiefe von 3 Kilometern.
Auf dem gesamten Stadtgebiet waren leichte Erschütterungen zu spüren. Bei den Behörden gingen dutzende Notrufe ein. Mindestens ein Gebäude wurde durch das Erdbeben beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Das Erdbeben, dem mehrere kleine Nachbeben folgten, soll mit der Aktivität des Guagua Pichincha zusammenhängen. Eine Eruption drohe aber nicht. Der letzte Ausbruch des Guagua Pichincha ereignete sich im Jahr 2002.
Kleine bis moderate Erdbeben können auch außerhalb eruptiver Phasen an aktiven Vulkanen auftreten. Sie gehen auf Gesteinsbewegungen infolge der magmatischen und vulkanischen Aktivität in einem aktiven Vulkansystem zurück. Auch hydrothermale Aktivität kann zu Erdbeben führen.

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Zeugenmeldungen
Quito
Plötzlich hat der Boden in unserem Hostelzimmer (3. Stock) angefangen stark zu wackeln und auch das massive Bett auf dem wir lagen hat gewackelt. Das ganze ging etwa 10 Sekunden. (Intensität IV)

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 3. April, 03:15 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 3 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: vulkanotektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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