Gebäudeschäden nach Erdbeben im Norden Venezuelas

Venezuela – Nahe der Venezuelanischen Stadt Valencia hat ein moderates Erdbeben am Freitag zu zahlreichen Gebäudeschäden geführt. Wie der Erdbeben in Caracas (FUNVISIS) angibt, lag das Epizentrum des Bebens nördlich von Valencia. Das Beben erreichte demnach Magnitude 4,7 und ereignete sich in rund 9 Kilometern Tiefe. In Valencia waren die Erschütterungen stark zu spüren. Zahlreiche Menschen sind in Panik aus ihren Häusern gerannt. Auch in der Venezuelanischen Hauptstadt Caracas wurden leichte Erschütterungen wahrgenommen.
Durch das Erdbeben kam es besonders in der Stadt Naguanagua an vielen Gebäuden zu kleineren Schäden. Es bildeten sich vielerorts Risse in Wänden, stellenweise stürzten Fassadenteile herab. An mindestens einem Gebäude soll es Schäden am Dach geben. Die Auswertung der Verluste ist zur Zeit im Gange. Meldungen über Verletzte oder Todesopfer gibt es nicht.
Mehrere kleine Nachbeben folgten, das stärkste erreichte Magnitude 3,1.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:44 Uhr

Magnitude: 4,7

Tiefe: 9 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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