Schweres Erdbeben erschüttert Chile

Chile – An der Küste der Chilenischen Region Coquimbo hat sich am Dienstag ein schweres Erdbeben ereignet. Nach ersten Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte es Magnitude 6.2. Demnach lag das Epizentrum des Bebens etwa 100 Kilometer südwestlich der Hafenstadt La Serena. Die Erschütterungen waren im Zentrum von Chile und angrenzenden Regionen von Argentinien teilweise stark zu spüren, unter anderem auch in der rund 300 Kilometer entfernten Hauptstadt Santiago. Exakte Intensitätsmeldungen sowie Daten vom Chilenischen Erdbebendienst liegen noch nicht vor.
Beben dieser Stärke können in Chile rund um das Epizentrum zu kleineren Schäden führen. Größere Auswirkungen sind nicht zu erwarten. Tsunami-Gefahr besteht nicht.

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Update 12:34 Uhr
Der Chilenische Erdbebendienst (CSN) gibt Magnitude 6.2 an und lokalisiert das Epizentrum ebenfalls an der Küste von Coquimbo.

Update 19:41 Uhr
Bis zum Abend (MESZ) wurden keine größeren Schäden infolge des Bebens gemeldet. Einzig im Gebäude der Feuerwehr von Quilitapia, rund 60 Kilometer östlich vom Epizentrum, bildeten sich Risse.

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Zeugenmeldungen
Santiago
Gegen 07:20, hängende Gegenstände haben gwackelt, ich lag im Bett, das halt deutlich gwackelt. Man hat das Erdbeben gehört, da das Haus vibriert hat. Wenn man gestanden hat, war es weniger zu spüren. Meine chilenische Gastfamilie hat nicht einmal darüber gesprochen, weil es so schwach für sie war. (Intensität IV)

La Serena
ich bin zur Zeit in La Serena und habe zum Zeitpunkt des Bebens noch geschlafen. Das Bett wackelte in alle Richtungen, sodass man Angst hatte, hinaus zu fallen. Die Dauer ist schwer zu schätzen, einige Sekunden. Das Haus ist ein eingeschossiger Bungalow – Schäden waren nicht zu beobachten. (Intensität V)

La Serena
Um 7.21 bebte in La Serena, Chile. Objekte vibrierte heftig und ich musste den Raum verlassen. Es war die ganze Zeit sehr heftig und es dauerte Sekunden. (Intensität IV)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12:19 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe: 60 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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