Starkes Nachbeben auf Neuguinea fordert Todesopfer

Papua-Neuguinea – Auch sechs Wochen nach der Erdbebenkatastrophe mit über 150 Todesopfern hält die Nachbebenaktivität im Zentrum von Neuguinea weiter an. Am Samstagmorgen hat sich das stärkste Nachbeben seit über einem Monat ereignet. Nach ersten Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam und des United States Geological Survey (USGS) erreichte es Magnitude 6.3. Bereits in der vergangenen Nacht kam es zu einem Beben mit Magnitude 5.3. Das Epizentrum lag demnach nordwestlich des Hauptbebens, etwa 650 Kilometer von der Hauptstadt Port Moresby entfernt.
rund um das Epizentrum, wo noch immer hunderttausende Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen sind, waren die Erschütterungen stark zu spüren. Neue Schäden und auch Erdrutsche sind wahrscheinlich.

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Update 11:00 Uhr:
An mehreren Orten sind durch das Erdbeben bereits beschädigte Gebäude eingestürzt. Viele dieser Gebäude wurden weiterhin bewohnt. In der Stadt Koroba nördlich des Epizentrums ist ein Kind von einem einstürzenden Gebäude erschlagen worden. Es wird befürchtet, dass es weitere Todesopfer, auch in Tari, der Hauptstadt der Provinz Hela, gab.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 07:48 Uhr

Magnitude: 6.3

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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