Türkei – In der türkischen Provinz Agri nahe der Grenze zu Armenien hat am Sonntagabend ein moderates Erdbeben zu Gebäudeschäden geführt. Nach Auswertungen des Kandilli-Observatoriums lag das Epizentrum des Bebens nordöstlich der Stadt Karaköse, rund 900 Kilometer östlich der Hauptstadt Ankara. Das Beben erreichte demnach Magnitude 4.3, die Herdtiefe lag bei knapp fünf Kilometern.
Trotz der geringen Magnitude waren die Erschütterungen direkt am Epizentrum stark zu spüren. Viele Menschen gerieten in Panik. In einem zwei-stöckigen Wohnhaus bildeten sich durch das Beben kleinere Risse in beiden Etagen. Bewohner des Hauses verbrachten aus Angst vor einem Gebäudeeinsturz im Freien. Ob das Haus weiter bewohnbar ist, wurde noch nicht bekannt.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Nachbeben traten nicht auf, allerdings gab es am Sonntagnachmittag ein Vorbeben mit Magnitude 2.7.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 6. Mai, 20:18 Uhr

Magnitude: 4,3

Tiefe: 5 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).