Erdbeben erschüttert Athen

Griechenland – Nahe der Griechischen Hauptstadt Athen hat sich am späten Dienstagabend ein moderates Erdbeben ereignet. Nach Angaben der Erdbebenbehörde in Athen erreichte es Magnitude 3.8. Das Epizentrum lag demnach nordöstlich der Stadt an der Ostküste von Attika nahe des Ortes Nea Makri. Durch die Nähe zur Hauptstadt waren die Erschütterungen im gesamten Stadtgebiet deutlich zu spüren, wie Zeugen über Soziale Netzwerke mitteilten. Auf der Webseite des EMSC gingen zahlreiche Intensitätsmeldungen aus Athen ein. Dabei wird überwiegend von geringen Intensitäten berichtet. Entsprechend ist nicht mit Schäden infolge des Bebens zu rechnen. Allerdings sind kleinere Nachbeben möglich.

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Bereits im Januar wurde an gleicher Stelle ein ähnlich starkes Erdbeben verzeichnet. Dieses erreichte Magnitude 4.1.

Zeugenmeldungen
Athen – Mets
Lag im Bett, war dabei einzuschlafen.
Es gab eine Art Schlag, als wenn jemand gegen das Haus gefahren wäre. Einbauschränke knackten, Bett knarzte und es gab eine deutliche Bewegung. Aber nur kurze Dauer. (Intensität IV)

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Nea Makri
Situation: ruhend im Bett. Grollen und Vibrieren als ob ein Lastwagen startet. Dauer war sehr kurz. (Intensität II)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22:50 Uhr

Magnitude: 3.8

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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