Starkes Erdbeben auf Dinagat

Philippinen – Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag die Philippinen-Insel Dinagat im Osten des Archipels erschüttert. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Beben Magnitude 5.6. Das Epizentrum lag demnach im Zentrum von Dinagat, rund 40 Kilometer nördlich von Surigao City. Die Philippinischen Behörden (Phivols) geben zunächst Magnitude 5.5 an.
Offenbar lag der Erdbebenherd in geringer Tiefe. Entsprechend hoch war die Intensität in der Nähe des Epizentrums. Phivolcs hat in Surigao Intensität V registriert. Auf Dinagat sind größere Schäden wahrscheinlich.

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Bereits im vergangenen Jahr hat es in der Region mehrere starke Erdbeben gegeben. Die schwersten Auswirkungen hatte ein Beben der Stärke 6.6 am 10. Februar 2017, bei dem acht Menschen ums Leben gekommen sind. Im Juli folgte ein Erdbeben der Stärke 6.3 auf der Nachbarinsel Leyte, bei dem drei Menschen starben. Beide Beben gingen, so wie wahrscheinlich auch das Erdbeben auf Dinagat, auf die Philippinen-Störungszone zurück, die von Nord nach Süd durch den Osten des Inselstaates verläuft.

Update 14:41 Uhr
Phivolcs gibt das Beben nun mit Magnitude 5.7 an. Die Herdtiefe lag demnach bei 21 Kilometern.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13:56 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisc

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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