Zwei Erdbeben erschüttern Polen

Polen – In den polnischen Regionen Schlesien und Niederschlesien haben am Samstag zwei moderate Erdbeben Anwohner und Bergleute erschreckt. Zunächst bebte es am Vormittag in Schlesien nahe der Tschechischen Grenze. Das Epizentrum lag südöstlich der Stadt Rybnik. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam erreichte es Magnitude 4.0. In den Städten rund um das Epizentrum waren die Erschütterungen teilweise stark zu spüren.
Das Beben führte in einem nahe gelegenen Bergwerk zu einem Grubenunglück. Dabei wurden sieben Bergleute unter Tage eingeschlossen. Zwei von ihnen konnten sich nach einiger Zeit selbst befreien. Sie erlitten leichte Verletzungen, während die anderen am Abend noch als vermisst gelten. Die Suchmaßnahmen dauern an, mussten aber wegen hoher Methangaskonzentrationen zwischenzeitlich unterbrochen werden. 250 Arbeiter konnten direkt nach dem Beben problemlos das Bergwerk verlassen.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:58 Uhr

Magnitude: 4,0

Tiefe: 1 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Bergbau)

Tsunami-Gefahr: nein

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    Das zweite Erdbeben traf die Bergbauregion nahe der Stadt Lubin in Niederschlesien, rund 80 Kilometer von der Deutschen Grenze entfernt. Auch dieses Beben, das sich am frühen Abend ereignet hat, erreichte Magnitude 4.0 und war in umliegenden Orten stark zu spüren. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Meldung über mögliche Auswirkungen des Bebens auf die Bergbauaktivität oder mögliche Schäden an der Oberfläche.

    In den polnischen Bergbaugebieten kommt es aufgrund des intensiven Bergbaus und mangelnder Sicherheitsvorkehrungen häufig zu moderaten Erdbeben, die immer wieder zu Schäden über und unter Tage führen.

    Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

    Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17:40 Uhr

    Magnitude: 4,0

    Tiefe: 1 km

    Spürbar: ja

    Schäden erwartet: ja

    Opfer erwartet: nein

    Ursprung: induziert (Bergbau)

    Tsunami-Gefahr: nein

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      Ein Kommentar

      1. hi Jens

        traurige Nachricht zu dem Bergwerskunglueck dass du erwähnst und dass ueberall berichtet wird: amtliche Meldung: zwei Tote und immernoch Vermisste:

        https://www.tagesschau.de/ausland/polen-minenunglueck-101.html

        Dann gibt es zu der Erdbebenstärke nochmal geänderte Daten aus der Tagesschau:

        „Die staatliche polnische Bergbaubehörde gab die Stärke des Bebens vom Samstag mit 3,4 an. Nach Angaben des Seismologischen Zentrums Europa-Mittelmeer lag die Stärke bei 4,3.

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