Erdbeben erschüttert Taipeh

Taiwan – Nahe der Taiwanischen Hauptstadt Taipeh hat sich in der Nacht zum Samstag ein moderates Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben der Meteorologiebehörde (CWB) in der Region Yilan, rund 50 Kilometer südöstlich von Taipeh. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.2. Es wurde in einer Herdtiefe von ca. 60 Kilometern lokalisiert. Aufgrund dessen waren die Erschütterungen in der gesamten Nordhälfte der Insel deutlich zu spüren. In Taiwan registrierte das CWB JMA-Intensität 3, was moderaten Erschütterungen entspricht. In Yilan nahe des Epizentrums erreichte das Beben Intensität 4. Bei erdbebensicher gebauten Gebäuden ist dabei in der Regel nicht mit Schäden zu rechnen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 22:53 Uhr MESZ

Magnitude: 5,2

Tiefe: 62 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen. Die Intensität von Erdbeben in Japan wird mit der Shindo-Skala beschrieben und basiert auf der gemessenen Bodenbeschleunigung. Die Skala reicht von 1 bis 7 mit Untergliederung in „Upper“ (+) und „Lower“ (-) der Werte 5 und 6. In der Regel kann ab einem Wert von 5- mit ersten kleineren Schäden an Gebäuden gerechnet werden. Größere Schäden treten ab 6- auf. Der höchste Wert 7 auf der Skala beschreibt meist schwere Zerstörungen und wurde in den vergangenen Jahren nur zweimal erreicht: Beim Tohoku-Erdbeben (M9.1) 2011 und beim Kumamoto-Erdbeben (M7.3) 2016.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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