Erdbeben in Gunma verursacht Gebäudeschäden

Japan – In der Japanischen Präfektur Gunma hat am Sonntagmorgen (MESZ) ein moderates Erdbeben zu Schäden an mehreren Gebäuden geführt. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde (JMA) lag das Epizentrum des Bebens lag rund 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tokyo. Demnach erreichte das Beben Magnitude 4.7. Der Erdbebenherd lag in rund 15 Kilometern Tiefe. Aufgrund dieser geringen Tiefe waren die Erschütterungen rund um das Epizentrum stark zu spüren. Auf der JMA-Intensitätsskala wurde der Wert 5- registriert. Auch im Großraum Tokyo waren die Erschütterungen zu spüren.
Wie Japanische Medien berichten, kam es in der Nähe des Epizentrums zu kleineren Schäden an mehreren Wohnhäusern. Von zwei Gebäuden stürzten mehrere Dachziegel herab, wodurch ein Auto beschädigt wurde. Zudem ist eine Wasserleitung bei dem Beben geborsten. Meldungen über Verletzte liegen zur Zeit nicht vor.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17. Juni, 08:27 Uhr

Magnitude: 4,7

Tiefe: 15 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Die Intensität von Erdbeben in Japan wird mit der Shindo-Skala beschrieben und basiert auf der gemessenen Bodenbeschleunigung. Die Skala reicht von 1 bis 7 mit Untergliederung in „Upper“ (+) und „Lower“ (-) der Werte 5 und 6. In der Regel kann ab einem Wert von 5- mit ersten kleineren Schäden an Gebäuden gerechnet werden. Größere Schäden treten ab 6- auf. Der höchste Wert 7 auf der Skala beschreibt meist schwere Zerstörungen und wurde in den vergangenen Jahren nur zweimal erreicht: Beim Tohoku-Erdbeben (M9.1) 2011 und beim Kumamoto-Erdbeben (M7.3) 2016.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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