Leichtes Erdbeben nahe Amsterdam

Niederlande – In der Nacht zum Dienstag wurde in der Niederländischen Provinz Nordholland ein leichtes Erdbeben aufgezeichnet. Der Niederländische Erdbebendienst KNMI lokalisiert das Epizentrum rund 20 Kilometer nördlich von Amsterdam an der Ijsselmeerküste. Demnach erreichte das Beben Magnitude 2.5. Beben dieser Stärke sind meist in der Nähe des Epizentrums deutlich zu spüren. Entsprechende Meldungen liegen zur Zeit nicht vor.
Aufgrund der geringen Herdtiefe schätzt das KNMI, dass das Beben durch Erdgasförderung induziert wurde. Es handelt sich um das stärkste induzierte Erdbeben in diesem Gebiet seit 1989.

In der Vergangenheit hatte es mehrfach stärkere Beben nahe der westlich gelegenen Stadt Alkmaar gegeben, die u.a. in den Jahren 1994 und 2001 zu kleineren Schäden geführt haben. Zuletzt traten induzierte Erdbeben aber überwiegend in der Provinz Groningen auf.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. Juni, 01:01 Uhr

Magnitude: 2,5

Tiefe: 3 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: induziert (Erdgasförderung)

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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