19 Verletzte bei Nachbeben in Kermanschah

Iran – Vor sieben Monaten hat ein katastrophales Erdbeben den Westen des Iran und angrenzende Regionen des Irak getroffen. Damals starben mehr als 600 Menschen, hunderttausende wurden obdachlos. Die Folgen sind bis heute zu spüren, ebenso die Nachbeben.
Das stärkste Nachbeben seit mehreren Monaten hat den Süden des betroffenen Gebietes am Dienstagabend erschüttert. Nach Angaben der Iranischen Erdbebenbehörde erreichte es Magnitude 4.8. In zahlreichen Dörfern, die beim Hauptbeben schwer betroffen waren, führten die Erschütterungen zu neuen Schäden. Offizielle Stellen sprechen von mehreren beschädigten und zerstörten Gebäuden in der Region. Auch der Wiederaufbau wurde für einige Zeit ausgesetzt, um Schäden an den neuen Strukturen zu überprüfen.
19 Menschen mussten wegen kleinerer Verletzungen infolge des Bebens ambulant behandelt werden. Mehrere kleinere Nachbeben folgten und veranlassten viele Menschen dazu, die vergangene Nacht im Freien zu verbringen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 26. Juni, 19:57 Uhr

Magnitude: 4.8

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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