Erdbeben nahe Alicante und Torrevieja

Spanien – Ein moderates Erdbeben hat am Montagnachmittag die Region um Alicante im Südosten Spaniens erschüttert. Wie das Geologieinstitut in Madrid (IGN) registrierte, ereignete sich das Erdbeben um 16:40 Uhr MESZ. Das Epizentrum lag demnach nahe der Stadt Elche im Süden der Region Valencia, jeweils rund 40 Kilometer von den Städten Alicante und Torrevieja an der Costa Blanca entfernt. Zunächst gibt das IGN das Erdbeben mit Magnitude 3.9 an.
Das Erdbeben war rund um das dicht besiedelte Epizentrum deutlich zu spüren. Auch in Murcia und Umgebung wurde das Beben wahrgenommen. Größere Schäden infolge des Erdbebens sind nicht zu erwarten, da die Magnitude relativ gering ist. Allerdings sind kleinere Nachbeben möglich.

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Update 17.14 Uhr:
Das IGN hat nach neuen Auswertungen das Erdbeben auf Magnitude 4.2 nach oben korrigiert. Dabei wurde der Erdbebenherd in 11 Kilometern Tiefe lokalisiert. Wesentliche Änderungen bei der Lokalisierung des Epizentrums gibt es nicht.
Zeugen melden auf der Webseite des IGN, dass das Erdbeben unter anderem in Alicante und Murcia schwach zu spüren war. Meldungen aus Torrevieja, die es zum Beispiel auf der Webseite des EMSC gibt, sind dort nicht eingegangen. Aus der Epizentralregion wird maximal Intensität IV gemeldet.

Erst Ende Juli hat sich nordöstlich von Alicante an der Costa Blanca ein kleiner Erdbebenschwarm ereignet, der Anwohner und Touristen verängstigt hat. Infolgedessen hat es allerdings keine Schäden gegeben. Ein Zusammenhang zwischen dem Erdbebenschwarm und dem heutigen Erdbeben besteht nicht.
Die Region um Torrevieja und Murcia gehört zu den seismisch aktivsten Gebieten Spaniens.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 16:40 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 11 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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