Schweres Erdbeben im Süden Vanuatus

Vanuatu – Erneut hat sich im Südwesten des Pazifiks ein schweres Erdbeben ereignet. Am frühen Morgen traf es den Süden des Inselstaates Vanuatu sowie das angrenzende französische Überseedepartment Neukaledonien. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Erdbeben Magnitude 7.1. Das Epizentrum lag rund 200 Kilometer östlich der nächste besiedelten Insel. Dort waren die Erschütterungen deutlich zu spüren, allerdings nicht so stark, dass mit größeren Schäden zu rechnen ist.
Das Pacific Tsunami Warning Center hat eine Tsunami-Warnung vor bis zu einem Meter hohe Wellen für Vanuatu, Fidschi und Neukaledonien herausgegeben. Erste Wellen mit einer Amplitude von bis zu 26 Zentimetern erreichten die Küste Neukaledoniens. 27 Zentimeter wurden an der Insel Lenakel im Süden Vanuatus gemessen. Schäden infolge des Tsunamis sind nicht zu erwarten.

Mehrere Nachbeben sind inzwischen aufgetreten, das stärkste bisher erreichte Magnitude 5.3.
Das Erdbeben ereignete sich an der Subduktionszone, die von den Salomonen im Norden bis zu den Fidschi-Inseln im Südosten verläuft. Das heutige Erdbeben ereignete sich an dem Abschnitt, wo sich bereits zum Ende des vergangenen Jahres eine intensive Erdbebenserie ereignet hat.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 29. August, 05:51 Uhr

Magnitude: 7.1

Tiefe: 27 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: Vanuatu, Fidschi, Neukaledonien

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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