Schweres, sehr tiefes Erdbeben erschüttert Peru und Brasilien

Brasilien / Peru – Im Grenzgebiet vom Peruanischen und Brasilianischen Amazonas hat sich am Freitag ein schweres Erdbeben in sehr großer Tiefe ereignet. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte dieses Beben Magnitude 7.0. Das United States Geological Survey (USGS) gibt es zunächst mit Magnitude 7.1 an. Das Epizentrum lag in einem sehr dünn besiedeltem Gebiet inmitten des Regenwalds, rund 130 Kilometer von der Peruanischen Stadt Esperanza entfernt.
Dort waren die Erschütterungen nach Angaben des Peruanischen Erdbebendienstes deutlich zu spüren. Auch in weiten Teilen Nordwestbrasiliens, Boliviens und im Norden von Chile sowie im Süden Kolumbiens wurden schwache Erschütterungen wahrgenommen. Aufgrund der großen Tiefe war die Intensität überall recht gering, sodass nicht mit Schäden zu rechnen ist.
In der Epizentralregion hat es bereits in den vergangenen Jahren zwei schwere, sehr tiefe Erdbeben gegeben. Damals erreichten beide Magnitude 7.6 und führten in Teilen Brasiliens zu geringfügigen Gebäudeschäden.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11:04 Uhr

Magnitude: 7.1

Tiefe: 610 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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