Starkes Erdbeben erschüttert Costa Rica und Panama

Costa Rica – Im äußersten Süden Costa Ricas hat sich in der Nacht zum Samstag (MESZ) ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) etwa 20 Kilometer westlich der Grenze zu Panama. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude (Mw) 6.1. Die Herdtiefe lag bei 16 Kilometern.
In weiten Teilen Costa Ricas sowie im Westen Panamas waren die Erschütterungen deutlich bis stark zu spüren. Meldungen über größere Gebäudeschäden oder verletzte Personen gibt es zur Zeit nicht. Viele Menschen sind wegen des Erdbebens in Panik aus ihren Häusern gerannt. Es gab zahlreiche Nachbeben, dessen stärkstes laut USGS M4.7 erreichte. Der Erdbebendienst von Costa Rica gibt das Hauptbeben mit M6.2 und das stärkste Nachbeben mit Magnitude 5.1 an.
Bereits in den vergangenen Tagen wurden in der Epizentralregion rund um die Stadt Golfito mehrere kleinere Beben aufgezeichnet.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 18. August, 01:22 Uhr

Magnitude: 6.1

Tiefe / Depth: 16 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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