Starkes Erdbeben erschüttert Griechenland

Griechenland – In den Regionen Thessalien und Zentralgriechenland hat sich am Freitagmorgen ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Erdbebens lag im Zentrum des Landes, etwa 230 Kilometer nordwestlich von Athen. Nach Angaben der Universität Thessaloniki erreichte das Erdbeben Magnitude 5.2. Mw 5.3 ermittelte die private Webseite ALomax.

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Die Erschütterungen waren in weiten Teilen des Griechischen Festlands zu spüren. Neben Athen waren unter anderem die Stadt Patras am Golf von Korinth sowie die Inseln Korfu und Lefkada im Ionischen Meer betroffen. Das Schüttergebiet umfasste zudem Teile der Nachbarländer Mazedonien, Albanien und Bulgarien sowie die italienische Region Apulien.
Es ist eines der stärksten Erdbeben auf dem griechischen Festland der vergangenen Jahre. In den genannten Regionen war die Intensität des Erdbebens relativ gering, aber spürbar. Mit Schäden ist dort nicht zu rechnen. Rund um das Epizentrum, wo sich mehrere kleinere Städte und Dörfer befinden, kann das Erdbeben zu größeren Gebäudeschäden führen. Entsprechende Meldungen liegen noch nicht vor. Bisher wurden zudem noch keine Nachbeben registriert. In der Regel könnten auf Hauptbeben dieser Magnitude Nachbeben bis etwa Magnitude 4 folgen.

Wird aktualisiert, sobald weitere Infos vorliegen…
Update 1. September
In mehreren Dörfern nahe des Epizentrums verursachte das Beben Schäden an Häusern. Überwiegend kam es zu Rissbildung in Wänden, teilweise wurden Dächer beschädigt. Große Schäden werden bislang nicht gemeldet. Verletzt wurde niemand.
Einige Straßen wurden nach dem Erdbeben unpassierbar, da Steinschläge und Erdrutsche diese blockierten. Zudem kam es zu Störungen in der Telekommunikation.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 31. August, 09:12 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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