Erdbebenschwarm in Granada

Spanien – Seit mehreren Tagen erschüttert ein Erdbebenschwarm die spanische Stadt Granada in der Region Andalusien. Das bisher stärkste Erdbeben ereignete sich am Donnerstagabend.
Der Höhepunkt des Erdbebenschwarms setzte am Montag ein. Zuvor hatte es bereits vereinzelt kleinere Beben seit Ende August gegeben. Die Spanische Geologiebehörde registrierte im Tagesverlauf insgesamt sechs Beben. Dabei erreichte das stärkste Magnitude 2.8. Mindestens fünf dieser Erdbeben wurden von der Bevölkerung der Stadt wahrgenommen. Ein nicht spürbares siebtes Beben folgte am Dienstagmorgen.
Mit Magnitude 3.2, so die aktuelle Auswertung, trat das achte Beben am heutigen Donnerstag um 18:11 Uhr MESZ auf. Die Erschütterungen des Bebens waren auf dem gesamten Stadtgebiet deutlich zu spüren.
Lokalisierungen ergeben, dass die Epizentren des Schwarms überwiegend im Südwesten von Granada liegen. Das aktuelle Erdbeben hatte sein Epizentrum demnach auf dem Gelände des Flughafens im Vorort Armilla.

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Größere Schäden infolge der bisherigen Erdbeben sind nicht zu erwarten, da die Magnitude relativ gering war. Es ist nicht auszuschließen, dass es in den kommenden Tagen zu weiteren Erdbeben kommt. Spezielle Ursachen des Erdbebenschwarms werden zur Zeit nicht angenommen. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Beben tektonischen Ursprungs entlang einer reaktivierten Störungszone. Insgesamt 13 Beben über Magnitude 1.3 wurden in den vergangenen vier Wochen aufgezeichnet.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 10. September

Magnitude: bis 3.2

Tiefe: 5 bis 11 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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