Schweres, tiefes Erdbeben bei Kamtschatka

Russland – Im fernen Osten Russlands hat sich am Samstag ein schweres Erdbeben ereignet. Wie das Geoforschungszentrum Potsdam registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens im Ochotskischen Meer westlich der Halbinsel Kamtschatka. Das Beben erreichte demnach Magnitude 6.2. Das United States Geological Survey (USGS) gibt zunächst Magnitude 6.7 an. Dabei wird der Erdbebenherd in rund 450 Kilometern Tiefe lokalisiert. In Teilen von Kamtschatka waren die Erschütterungen schwach zu spüren, ebenso vereinzelt im Norden Japans (maximal JMA 2) und auf der russischen Insel Sachalin. Mit Schäden ist nicht zu rechnen, auch Tsunami-Gefahr besteht aufgrund der großen Herdtiefe nicht.

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In den vergangenen Tagen hat sich bereits weiter südlich am Kurilen-Graben eine starke Erdbebenserie ereignet. Die stärksten dieser Beben, die abseits bewohnter Gebiete auftraten, erreichten Magnitude 6.1 (9. Oktober) und 6.5 (11. Oktober). Zahlreiche weitere kleinere folgten. Ein Zusammenhang zwischen weiten Aktivitäten gibt es nicht. Die Erdbebenserie bei den Kurilen ereignete sich an der dortigen Subduktionszone. Das tiefe Erdbeben geht auf Störungen innerhalb der subduzierten Pazifischen Platte zurück.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13. Oktober, 13:10 Uhr

Magnitude: 6.2 - 6.7

Tiefe: ca. 450 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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