Starkes Erdbeben erschüttert Honshu

Japan – Vor der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honshu hat sich am Donnerstagabend ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben japanischer Behörden erreichte das Beben Magnitude 5.7 Das United States Geological Survey (USGS) ermittelte zunächst Magnitude 5.8. Demnach lag das Epizentrum vor der Küste der Präfektur Miyagi, etwa 350 Kilometer nordöstlich von Tokyo. In Teilen der Präfekturen Miyagi und Iwate erreichte das Beben mit Intensität 4 auf der Shindo-Skala die höchste Intensität. Auch im Großraum Tokyo war es schwach zu spüren. Die Herdtiefe lag bei rund 45 Kilometern. Somit lag der Erdbebenherd im Bereich der Subduktionszone. Tsunami-Gefahr besteht aufgrund der relativ niedrigen Magnitude nicht. Mit Schäden infolge der Erschütterungen ist nicht zu rechnen. Allerdings sind spürbare Nachbeben möglich. Ein erstes, nicht spürbares Nachbeben mit Magnitude 4.1 folgte nur drei Minuten nach dem Hauptbeben.

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Bereits in den vergangenen Tagen wurden vor der Küste von Miyagi im Bereich der aktuellen Herdfläche vermehrt Erdbeben aufgezeichnet, darunter Beben mit Magnitude 4.6 und 4.1.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 20:36 Uhr

Magnitude: 5.7 - 6.2

Tiefe: 45 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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