Kleiner Erdbebenschwarm in Heidenrod

Heidenrod – Im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis hat sich in der Nacht zum Freitag (30. November) erneut ein kleiner Erdbebenschwarm ereignet. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) wertete bis zum Morgen drei kleine Erdbeben zwischen 04:35 Uhr und 04:37 Uhr aus, die Magnitude 0.6 bis 1.5 erreichten. Rund 30 weitere kleine Erdbeben traten innerhalb einer Stunde vor und nach dem bisher größten Ereignis auf.
Die ausgewerteten Erdbeben hatten ihr Epizentrum im Süden der Gemeinde Heidenrod an der Grenze zu Rheinland-Pfalz, wo bereits im Januar ein Erdbebenschwarm aufgetreten ist. Wie beim früheren Schwarm lag die Herdtiefe der Erdbeben bei rund 15 Kilometern. Entsprechend waren die Beben für Anwohner nicht zu spüren.
Bereits in der Nacht zum 27. November wurden mehrere kleine Beben in Heidenrod registriert.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 30. November

Magnitude: bis 1.5

Tiefe: ca. 15 km

Spürbar: nein

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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