Starkes Erdbeben im Norden von Hokkaido

Japan / Russland – Vor der Küste der japanischen Hauptinsel Hokkaido wurde am Sonntagabend (MEZ) ein starkes Erdbeben registriert. Nach Angaben der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) erreichte das Beben Magnitude 6.2. Das Epizentrum lag etwa 25 km nordöstlich der Shiretoko-Halbinsel. Das United States Geological Survey (USGS) registrierte zunächst ebenfalls Magnitude 6.2. Dabei lag der Erdbebenherd in nur wenigen Kilometern Tiefe.
Auf der Shiretoko-Halbinsel wurden mit Intensität 4 (JMA) die stärksten Erschütterungen registriert. Schäden infolge des Erdbebens, das im gesamten Osten Hokkaidos deutlich zu spüren war, sind entsprechend nicht zu erwarten.
Japanische Behörden ermittelten, dass das Erdbeben auf eine lokale Überschiebung parallel zur Subduktionszone zurückzuführen ist. Aufgrund der zu geringen Magnitude besteht dennoch keine Tsunami-Gefahr.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 20:26 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.