Erdbeben erschüttert Norditalien

Italien – In der norditalienischen Region Emilia-Romagna hat ein moderates Erdbeben in der Nacht zu Dienstag viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Nach Angaben des nationalen geophysikalischen Instituts (INGV) lag das Epizentrum an der Adriaküste nahe der Stadt Ravenna. Demnach erreichte das Beben Magnitude 4.6. Trotz moderater Tiefe von rund 25 Kilometern waren die Erschütterungen besonders rund um Ravenna stark zu spüren. Viele Menschen haben nach dem Beben aus Angst ihre Häuser verlassen. Der Bürgermeister der Stadt sprach vom stärksten Beben seit mehreren Jahrzehnten. Mehrere kleinere Nachbeben folgten.
Größere Schäden infolge der Erschütterungen wurden bis zum Morgen nicht gemeldet. Mehrere Anwohner aus Ravenna und Umgebung meldeten den Behörden mögliche kleine Gebäudeschäden wie Risse, die im Laufe des Tages überprüft werden sollen. Schulen und andere öffentliche Gebäude bleiben aufgrund der nötigen Schadensinspektion geschlossen. Verletzt wurde bei dem Erdbeben niemand.
Die Erschütterungen waren vor allem in der Poebene deutlich zu spüren, so unter Anderem auch in Bologna und Venedig. Auch entlang der Adriaküste bis nach Ancona und im Norden bis zum Gardasee und nach Bozen war das Beben noch schwach wahrnehmbar.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15. Januar, 00:03 Uhr

Magnitude: 4,6

Tiefe: 25 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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