Sechs Verletzte bei Erdbeben in Peru

Peru – Bei einem starken Erdbeben in der peruanischen Region Ica sind in der Nacht zu Sonntag (25. Januar) mindestens sechs Menschen verletzt worden.
Wie das United States Geological Survey (USGS) registrierte lag das Epizentrum des Erdbebens nahe des Ortes Nazca in der Region Ica, rund 320 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Lima. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 5.6. Der peruanische Erdbebendienst gibt das Beben mit Lokalmagnitude 6.0 an und registrierte in den umliegenden Orten Intensität V bis VI. Die Herdtiefe des Erdbebens lag bei rund 60 Kilometern.
Meldungen über Gebäudeschäden infolge der Erschütterungen liegen zur Zeit noch nicht vor. Beim Erdbeben brach mancherorts Panik aus und viele Anwohner flüchteten ins Freie. Mindestens sechs Menschen wurden während der Flucht aus den Gebäuden leicht verletzt und mussten in Krankenhäusern behandelt werden, davon vier im Distrikt Nazca und zwei im Distrikt Palpa.

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Die Erschütterungen waren entlang der peruanischen Küste verbreitet zu spüren und auch noch in Lima deutlich wahrnehmbar. Größere Nachbeben sind bislang nicht aufgetreten. Das Erdbeben hatte seinen Ursprung innerhalb der ozeanischen Nazca-Platte, die vor der peruanischen Küste unter die Südamerikanische Platte subduziert wird.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. Januar, 05:45 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: ca. 60 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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