Dutzende Verletzte bei Erdbeben auf Sumatra

Indonesien – Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht zu Donnerstag das Zentrum der indonesischen Insel Sumatra erschüttert. Das Epizentrum lag in der Region West-Sumatra, etwa 140 Kilometer südöstlich von Padang. Den indonesischen Behörden (BMKG) zufolge erreichte das Erdbeben Magnitude 5.6. Das United States Geological Survey (USGS) ermittelte 5.4. Da die Herdtiefe nahe an der Oberfläche lag, war die maximale Intensität des Bebens entsprechend hoch.
Das Epizentrum des Bebens lag in einem Teil der Insel mit niedrigerer seismischer Aktivität im Vergleich zur Region unmittelbar an der Westküste, wo es aufgrund der Sunda-Subduktionszone und der Sumatra-Störungszone häufig zu schweren Erdbeben kommt.

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Mehrere Nachbeben folgten. Das Hauptbeben war noch in Teilen von Malaysia sowie in Singapur zu spüren. In der Nähe des Epizentrums kam es infolge der Erschütterungen zu teils schweren Schäden, wie der Katastrophenschutz (BNPB) am Donnerstag mitteilte. Demnach ergeben erste Auswertungen, dass rund 350 Gebäude beschädigt wurden, darunter zwei Krankenhäuser, eine Schule und eine Moschee. Mindestens 48 Menschen wurden bei dem Erdbeben verletzt. Betroffen von den Schäden ist die South Solok Regency.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 28. Februar, 00:27 Uhr

Magnitude: 5.4

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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