Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Aserbaidschan

Aserbaidschan – Bei einem starken Erdbeben im Nordosten von Aserbaidschans sind am Dienstagabend mehrere Menschen verletzt worden. Wie der aserbaidschanische Erdbebendienst registrierte, lag das Epizentrum des Bebens an der Grenze der Rayons Shamakhi und Ismailli, rund 120 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Baku. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.2. Die Herdtiefe lag bei acht Kilometern. Es folgte etwa 12 Minuten nach einem Vorbeben der Stärke 4.4, das im nahe gelegenen Rayon Agsu lokalisiert wurde. Weitere Nachbeben bis Magnitude 3.9 folgten in der Nacht.

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In Shamakhi kam es infolge des Bebens zu größeren Schäden. Einige Gebäude stürzten ein, weitere wurden beschädigt. Mindestens drei Menschen wurden durch herabstürzende Trümmer verletzt, drei weitere erhielten Aufgrund von Panik medizinische Betreuung. Unter den zerstörten Gebäuden befindet sich auch eine Schule, wo an mehreren Stellen Teile der Decke eingestürzt sind. Die Zählung der Schäden in Shamakhi dauert weiter an. Insgesamt sind 14 Dörfer betroffen.
Vorläufige Auswertungen aus Agsu zeigen, dass dort mindestens 48 Wohnhäuser leicht beschädigt wurden. Meldungen über Verletzte in Agsu liegen nicht vor.
In Ismailli kam es zu Schäden in mindestens drei Dörfern. Dabei wurde ebenfalls eine Schule leicht beschädigt.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 6. Februar, 20:31 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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